Medialität

Anmerkung:

In diesem Text sind die Satzstellungen und auch die Verben nicht so gesetzt, wie man es von normalen und uns gängigenText kennt, aber ich finde, dass das gerade den Zauber ausmacht und deshalb habe ich mich an die Worte, die so aus der Geistigen Welt gegeben wurden gehalten und nicht verfälscht oder interpretiert. Die wenigen Korrekturen, die dennoch vorgenommen wurden sind kursiv gesetzt.

„Etwas, das Euch umgeben soll, so könnt Ihr das verstehen, was hier die Medialität ist.

Gott zum Gruße, Seelen der Liebe. Es wird gesprochen aus der Liebe, der Einheit. Es wird nicht in einer Person gesprochen, nicht auch in einem Namen, sondern aus dem Gebot der Stunde, der Einheit. Und so, wenn wir dann sagen, was ist die Medialität, wie es Eure Frage war, in ihrem Wesen, so antworten wir Euch gerne und sagen, Ihr könnt Euch diese Medialität als ein Euch Umgebendes vorstellen, als ein Prinzip, das Euch umgibt, ständig ist und Euch umgibt.

Was ist damit gemeint? Ihr könnt Euch vorstellen und Ihr habt auch den Ausdruck, wenn Ihr eine Umgebung erkundet oder etwas, was Euch umgibt, wie Eure Wohnung ist oder auch wenn Ihr einen Garten habt, oder auch wenn Ihr hinaus fahrt und sagt, wir machen heute eine Tour und wir besehen uns ein neues Land, dann sprecht Ihr auch von dieser Umgebung, wo Ihr gerade seid. Und so könnt Ihr Euch diese Medialität vorstellen. Ihr könnt Euch vorstellen, so bleiben wir gleich bei dem Bild, dass Ihr hättet eine Umgebung, in dem Draußen, in der Natur und Ihr hättet eine schöne Stelle gefunden und Ihr würdet Euch niederlassen auf einer Bank. Dann beseht Ihr Euch Eure Umgebung und wenn Ihr dann zur Ruhe kommt und Euch das beseht, dann fällt Euch auf, hier ist vielleicht ein schöner Baum mit besonderen Blüten und Blättern, dann ist hier vielleicht ein kleiner Bachfluß oder auch das Gras und Blumen hier darauf. Und so seht Ihr das alles an. Das ist erst einmal das Eine und dann ist aber, wenn Ihr länger darin weilt, scheint es Euch doch auch manchmal genauso, wie wenn Ihr den Himmel betrachtet und da sind Wolken und Ihr laßt sie einfach so ziehen und Eure Gedanken treiben. Und auf einmal sagt Ihr: "Sehe!" Ich sehe in diesen Wolken eine bestimmte Form oder auf einmal würde ein Impuls kommen und Ihr würdet aufstehen und sagen jetzt habe ich Lust mir von diesem Baum einen Ast zu pflücken oder hier das Blatt zu nehmen. Das ist auch ein Teil, das ist genau dieses, wenn auch ein Impuls gesetzt wird. Auf einmal habt Ihr das Gefühl, es ist in Euch etwas und das möchte mit dem, was gezeigt wird, etwas tun. So ist die Medialität Euch umgebend. Sie ist genau dieses, was ist und manches Mal, ob Ihr es wollt oder nicht wollt, ist sie da, denn das ist nicht in Eurem Gesetze. (Anm.: Es obliegt dem Menschen nicht zu entscheiden, ob die Medialität da ist oder nicht. Er kann darüber nicht entscheiden.) Sie ist einfach da. Sie wartet nicht einmal. Sie steht da und ist.

Und dazu braucht es oft eben diesen Geist, der zur Ruhe kommt. Ihr sitzt eben da und dann kommt etwas und Ihr wollt mit demjenigen, was sich hier zeigt, etwas tun, oder es kommt ein Impuls und Ihr würdet aufstehen und sagen es war ein schöner Tag, irgendwie habe ich das Gefühl ich möchte gerne oder auch in meinem Geist ist ein Bild, ich würde das gerne malen. Das ist diejenige Medialität, die Euch dann dazu veranlasst wo Ihr sagt, das würde ich doch jetzt gerne tun. Es ist diejenige, die immer da ist, immer, immer Euch umgebend. Tatsächlich auch in allem was Ihr tut, auch wenn ihr zuhause seid, da ist auch Eure Umgebung. Sie ist Euch immer umgebend. Das ist mehr als nur eine Kommunikation. Es ist tatsächlich etwas, und das ist auch schön auf Eurer Erde, diese Medialität ist eine, die Euch dann auch immer wieder veranlasst, auch etwas zu tun. Sie ist diejenige Trägerin letztendlich etwas Neues auch zu gestalten. Es ist genau dieses, warum der Mensch, es ist nicht nur sein Wille, dass er angetrieben wird, sondern es ist diese jenige, die höchste Gabe, in der Medialität, steckt auch diese Inspiration, wenn Ihr inspiriert seid, etwas zu tun. Seien es die Künste. Das ist dann hier die Musik oder auch das Malen und auch sovieles Mehr, auch Bewegung. Das steckt schon alles in dieser Medialität.

Die Medialität beinhaltet, sie umgibt Euch und wenn Ihr Euch einlasst in dem, dazu braucht es eben, ihr müßt Euch vorstellen, so wie, wenn Ihr Euer Glas austrinkt. Es ist leer. Und dann ist es leer und dann könnt Ihr wieder nachfüllen. Aber damit ist gemeint, dass Ihr dann wieder durstig seid. Euch dürstet auch wieder nach dieser Materie, dass Ihr sagt, ich war jetzt umgebend von Etwas und das inspirierte mich zu demjenigen, was ich jetzt tue. Jetzt bin ich genährt und jetzt bin ich gesättigt von meinem Durst. Und dann ist es, dass dann der Mensch ist, dass er etwas tun möchte. Und das ist die Medialität auch in dem Guten verstanden. Manches Mal ist das Tun auch indem, dass Ihr nichts tut. Auch das ist es, dass Ihr sagt ich habe diese Inspiration einfach nur hier zu sitzen, vielleicht auch dem Wind zu lauschen, der Stille zu lauschen, dem Vogel zu lauschen oder auch einfach gar nichts zu tun. Das beinhaltet alles diese Medialität. Wenn Ihr versteht, dass sie etwas ist, das Euch ständig umgibt. Ständig ist etwas. Das, was da ist. Und wenn Ihr Eure Sinne wahrnimmt und hier dann sagt, so lauschet doch dem Gebot der Stunde, was gilt es zu tun, so seid Ihr sehr nahe daran. Und wie gesagt, hat jeder hier seine eigene Kraft und auch seine eigene Liebe oder Vorlieben oder auch Gaben, wenn er sagt, was er mit dieser Medialität tut, die ihn umgibt, was ist denn das, was daraus entspringt, dass er sagt: "Was tue ich jetzt?" - Sei es ein Gemälde malen oder er tanzt oder er sagt, es ist so schön, ich möchte hier Blumen pflanzen in dieser Umgebung." Das ist alles genau diese Medialität, wenn Ihr hört in Eurem Inneren, was dann umgesetzt werden möchte oder auch nicht. Aber es ist etwas in Euch, das da ist und ihr merkt es und Ihr berührt es und sagt, so ist dieses. Es ist, als ob Ihr in einen Raum geht und dort seid, Euch dort eine Zeit lang begebt und, da muss vielleicht manchmal gar nichts sein, aber auf einmal sagt Ihr, hier beginnt etwas doch tatsächlich in Euch eine Form oder eine Gestalt anzunehmen, sei es, dass Ihr singen wollt oder dass Ihr die Hand ausstrecken wollt zu dem Anderen. Das ist alles die Medialität. Sie umgibt Euch letztendlich. In allem ist sie, denn sie ist einfach da, weder wartend - sie ist -. Umgebend Euch allezeit und wenn Ihr das versteht, dann wisst Ihr auch, Ihr seid nie getrennt.

Es geht nur darum, ein waches Auge und ein wachsames Herz zu haben und zu sehen und zu sagen, so ist das also, wenn dann mein Impuls ist, dass ich hingehen möchte zu dem anderen und sage ihm ein liebes Wort so ist schon hier die Medialität, denn sie umgibt Euch ja. Etwas anderes kann sie ja gar nicht und das ist es nur, wenn Ihr versteht, was es ist dieses Gebot. Es ist wie die Luft, die Ihr atmet, aber Ihr seid es schon so gewohnt, dass Ihr Euch über das Einatmen und Ausatmen gar keine Gedanken mehr macht und so umgibt Euch auch diese Medalität, wie eben diejenige Luft und Ihr könnt sie einatmen und ausatmen. Das ist es, was Ihr tun könnt. Ihr könnt gehen in die Umgebung, Euch hinein begeben, nicht in der Forderung, aber Ihr werdet merken, dass immer etwas passiert, dass immer etwas ist, das Euch berührt oder auch nicht berührt, aber da findet meistens etwas statt, oder besser gesagt, immerwährend etwas statt.

Und das ist es, was wir Euch sagen wollten zu dieser Medialität. Es ist die Umgebung. Es umgibt Euch, indem, dass Ihr daraus etwas tun könnt. Ihr könnt Euch inspirieren lassen. Das ist es. Ihr könnt so vieles tun und das ist das Schöne an dem Menschsein. Denn er hat dieses sich wohl Umgebende, die Medialität und wenn er lauscht, hat er auch gleichzeitig die Möglichkeit etwas hier zu geben auch wiederum in die Materie. So habt Ihr dann auch dieses schöne, schöne geformte Nehmen und Geben. Und was ist Nehmen und Geben? Das ist einfach Sein, dieses bewusste Sein in dem Momente und dann auch zu spüren, was ist hier der Wille, was geformt werden möchte?

So, das ist das Gesetz und das Gebot in dieser Stunde. Mehr gibt es nicht zu sagen, das ist alles, was zu sagen ist.

So habet Dank für diese Frage und auch wiederum, dass wir kommen durften zu Euch, in der Einladung zu Eurem ich bin und auch, dass Ihr sprecht diese Willkommensgrüße zu uns.

So, habet Dank. Gott zum Gruße.“

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